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07 / Ratgeber

Küchen-Ratgeber für Frankfurt

Praktische Hinweise, die Sie schon vor der Bestellung zu Hause klären können – Grundriss, Wege, Stauraum und Geräte.

Der Küchen-Ratgeber für Frankfurt beginnt mit Fragen, die sich vor einer Bestellung zu Hause klären lassen. Wo fehlt heute Platz? Welche Tür steht ständig im Weg? Was soll unbedingt bleiben? Aus solchen Beobachtungen entsteht eine brauchbare Grundlage für das Gespräch über Ihre neue Küche.

01 / Register

Geplante Ratgeber-Blätter

01 Küchengrundriss lesen lernenMaße, Fenster und Türöffnungen verständlich einzeichnen. Blatt folgt
02 Kurze Wege in der KücheVorbereiten, Kochen und Aufräumen sinnvoll zusammenbringen. Blatt folgt
03 Stauraum im Frankfurter AltbauNischen, Vorsprünge und schiefe Wände sinnvoll nutzen. Blatt folgt
04 Geräte richtig einplanenHöhen, Öffnungsrichtungen und Kollisionen vermeiden. Blatt folgt
Küchengrundriss mit Maßen, Fenstern und Türöffnungen einzeichnen
Grundriss lesen und einzeichnen · Illustration

Ein Grundriss ist die Draufsicht auf den Raum. Damit allein lässt sich die Küche noch nicht vollständig beurteilen. Für Fenster, Heizkörper und Steckdosen sind auch Höhen wichtig. Eine Skizze darf zunächst einfach bleiben, sollte aber eindeutig sein. Wird eine Strecke von einer Ecke bis zur Tür gemessen, gehört genau diese Strecke an die Maßlinie. Zusammengerechnete Teilstrecken und das Gesamtmaß sollten zueinander passen. Bei Unklarheiten ist Nachmessen besser als eine stillschweigende Annahme.

Fotos ergänzen die Zeichnung dort, wo Formen schwer zu beschreiben sind. Eine Aufnahme der gesamten Wand zeigt ihre Umgebung. Eine zusätzliche Nahaufnahme hilft bei einem Rohr oder Vorsprung. Ohne Zusammenhang bleibt dagegen oft offen, wo das Detail überhaupt sitzt. Persönliche Unterlagen müssen auf den Bildern nicht zu sehen sein. Für die Küchenfrage reichen Raum, Einbauten und die relevanten Anschlüsse. Die spätere Kontrolle vor Ort ersetzt ein Foto trotzdem nicht.

Fenster brauchen auf dem Plan mehr als ihre Breite. Der Flügel bewegt sich beim Öffnen in den Raum. Eine neue Armatur oder ein hoher Gegenstand auf der Arbeitsplatte könnte genau dort stehen. Auch der Griff und die Fensterbank sind zu beachten. Ähnliches gilt für die Zimmertür: Ihre Öffnung kann einen Schrankzugang blockieren. Wenn die Tür selten geschlossen wird, ist das ein Gesprächspunkt. Die Zeichnung darf den vorhandenen Türflügel jedoch nicht einfach verschwinden lassen.

Kurze Wege entstehen aus der Reihenfolge Ihrer Handgriffe. Für einen Salat kommen Gemüse, Wasser, Brett, Messer und Schüssel zusammen. Wo landen die Verpackung und die abgeschnittenen Reste? Eine brauchbare Anordnung berücksichtigt diese kleinen Bewegungen. Wer oft backt, braucht vielleicht zusammenhängende Fläche für Teig und Bleche. Wer hauptsächlich am Herd kocht, stellt andere Dinge bereit. Ein bekanntes Planungsschema ist deshalb nur eine Hilfe; es kennt Ihre Gewohnheiten nicht.

Besonders aufschlussreich ist das Ausräumen. Der geöffnete Geschirrspüler braucht Platz, während Geschirr in benachbarte Fächer wandert. Liegen diese hinter seiner Tür oder quer durch den Raum, wird eine alltägliche Aufgabe umständlich. Besteck, Teller und Gläser müssen dabei nicht zwingend im selben Schrank stehen. Ihre üblichen Mengen und der Weg zum Esstisch liefern weitere Hinweise. Ein guter Test auf Papier zeigt beide Zustände: die geschlossene Küche und die gerade benutzten Türen.

Stauraum lässt sich am besten mit wirklichen Gegenständen planen. Hohe Flaschen, Backformen und Küchengeräte brauchen unterschiedliche Fächer. Ein tiefes Fach kann unpraktisch sein, wenn kleine Dinge dahinter verschwinden. Für Vorräte hilft eine Ordnung, bei der neue Packungen nicht die älteren verdecken. Vor der Entscheidung für einen Beschlag lohnt die Frage, welches Problem er lösen soll. Mehr bewegliche Teile sind kein Selbstzweck. Ein einfaches Fach kann für selten benötigte große Schüsseln durchaus passen.

Bei einer Wohnung mit unregelmäßigen Wänden verdienen Nischen einen zweiten Blick. Ihre Breite kann oben anders sein als unten. Sockelleisten und Rohrkästen verkleinern den nutzbaren Raum zusätzlich. Ein Möbelmaß aus dem Katalog sagt daher noch nicht, ob ein Schrank hineinpasst. Die Montage braucht ebenfalls Platz. Eine unauffällige Blende kann den Übergang zur Wand schließen. Wie breit sie werden muss, ergibt sich aus den gemessenen Verhältnissen und der gewählten Schranktür.

Geräte werden mit ihrer genauen Modellbezeichnung geplant. Zwei ähnlich aussehende Backöfen können unterschiedliche Einbauangaben haben. Bei vorhandenen Geräten ist ein lesbares Bild des Typenschilds hilfreich. Dazu gehört die Frage, ob das Gerät ohne Schaden aus der alten Küche ausgebaut werden kann. Für Kühlschranktüren und Geschirrspülerfronten sind die vorgesehenen Befestigungen relevant. Die Anleitung des jeweiligen Herstellers ist hier die Grundlage. Eine geschätzte Gerätebreite reicht für die endgültige Möbelbestellung nicht aus.

Die Höhe eines Geräts muss zum Benutzen passen. Ein höher gesetzter Backofen kann angenehm sein, doch ein heißes Blech braucht direkt danach eine erreichbare Ablage. Eine Mikrowelle weit oben lässt sich nicht von jeder Person gleich gut bedienen. Auch schwere Töpfe aus einem unteren Fach können beschwerlich sein. Es hilft, typische Bewegungen im vorhandenen Raum nachzustellen. So wird aus dem allgemeinen Wunsch nach einer bequemen Küche eine konkrete Frage an die Schrankaufteilung.

Beim Materialvergleich zählt der Alltag stärker als ein einzelnes schönes Foto. Wird täglich frisch gekocht, steht häufig Wasser neben der Spüle oder arbeiten Kinder mit? Solche Angaben helfen, Pflege und Gebrauch zusammenzudenken. Für eine konkrete Oberfläche gelten die Pflegehinweise ihres Herstellers. Ein beliebiges Reinigungsmittel sollte nicht allein deshalb eingeplant werden, weil es bisher gut funktioniert hat. Gerade Kanten und Fugen verdienen Aufmerksamkeit, denn dort treffen unterschiedliche Bauteile und Materialien aufeinander.

Ein Angebot wird verständlicher, wenn die einzelnen Bestandteile benannt sind. Möbel, Geräte, Arbeitsplatte und Montage lassen sich dann gemeinsam betrachten. Offen bleibt sonst etwa, ob der Abbau der alten Küche dazugehört oder wer zusätzliche Anschlussarbeiten übernimmt. Ein Endbetrag ohne solche Angaben ist schwer mit einem zweiten Vorschlag zu vergleichen. Auch geänderte Wünsche sollten schriftlich festgehalten werden. So erkennen Sie, ob sich nur eine Frontfarbe oder zugleich die Ausstattung eines Schranks geändert hat.

Auch die Beleuchtung gehört früh ins Gespräch. Tageslicht am Fenster verändert sich über den Tag, und unter Oberschränken bleibt die Arbeitsfläche ohne eigenes Licht oft im Schatten. Notieren Sie, wo Sie hauptsächlich schneiden und lesen. So lässt sich später überlegen, an welcher Stelle eine Leuchte wirklich hilft und wo eine zusätzliche Steckdose sinnvoll ist. Ein heller Gesamteindruck auf einem Foto sagt darüber wenig aus, weil die spätere Nutzung und der Standort der Leuchten entscheiden.

Bei Küchenplaner Frankfurt wird die Ausführung zwischen Betreiber und den für die Arbeiten vorgesehenen Partnerbetrieben abgestimmt. Für Ihr Gespräch genügt zunächst eine Sammlung der offenen Fragen. Eine fertige Fachzeichnung müssen Sie dafür nicht anfertigen. Wichtig ist, Unsicherheit kenntlich zu machen: Ein ungefähr gemessenes Maß bleibt vorläufig. Vor einer verbindlichen Bestellung müssen die entscheidenden Angaben geklärt sein. So kann der Plan verständlich bleiben, auch wenn Sie sich zum ersten Mal mit einer neuen Küche beschäftigen.

Eine persönliche Rückfrage ist über das Anfrageformular möglich.

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