Start › Küchen
Einbau, Landhaus, modern, L- und U-Form, Insel, klein oder nach Maß: Wir zeigen, welcher Küchentyp zu Ihrem Raum passt.
Küchentypen in Frankfurt unterscheiden sich durch ihre Form, die Schränke und das Aussehen der Fronten. Diese drei Dinge müssen zusammenpassen. Eine schmale Zeile kann modern oder wohnlich wirken. Eine Landhausfront braucht keine große Küche. Entscheidend ist zunächst, wo Sie stehen, schneiden und Geschirr ausräumen können.
Eine Küchenzeile lässt die gegenüberliegende Wand frei. Dort kann ein Tisch stehen, wenn der Durchgang dafür reicht. Bei einer kurzen Wand konkurrieren Kühlschrank, Spüle und Kochfeld um denselben Platz. Die freie Arbeitsfläche dazwischen verdient deshalb besondere Aufmerksamkeit. Ein zusätzlicher Hochschrank bringt Vorratsraum, nimmt aber Fläche zum Abstellen weg. Welche Lösung besser ist, hängt davon ab, ob Sie viel vorbereiten oder eher fertige Speisen erwärmen.
Zwei gegenüberliegende Zeilen verteilen die Aufgaben auf beide Seiten. Das kann gut funktionieren, solange geöffnete Türen und Auszüge den Raum nicht blockieren. Bei der Zeichnung zählt daher auch der Zustand mit geöffnetem Geschirrspüler. Wer dahinter nicht mehr vorbeikommt, muss während des Ausräumens warten. Eine flachere Schrankreihe auf einer Seite kann für Tassen und Vorräte genügen. Die Tiefe sollte aus dem tatsächlichen Inhalt entstehen, nicht aus dem Wunsch nach möglichst vielen Schränken.
Eine L-Küche nutzt zwei zusammenhängende Wände. Die Ecke ist dabei kein automatisch gewonnener Stauraum. Beschläge, Türen und die Erreichbarkeit der hinteren Fächer beeinflussen den Nutzen. Manchmal lassen sich Dinge in breiten Auszügen neben einer geschlossenen Ecke leichter verstauen. Für den Vergleich hilft es, die vorhandenen großen Töpfe gedanklich einzuräumen. Ein schwerer Bräter braucht einen Platz, an den Sie ohne langes Suchen und Umstapeln herankommen.
Bei einer U-Küche liegen drei Seiten um den Arbeitsplatz. Das bietet viele mögliche Ablagen, beansprucht jedoch Raum in der Mitte. An den beiden Ecken treffen Schranktüren und Griffe aufeinander. Auch Backofen und Müllauszug können sich gegenseitig im Weg sein. Ein U ist deshalb erst dann überzeugend, wenn die Bewegungen darin stimmen. Eine verkürzte dritte Seite lässt sich als Alternative mitzeichnen. Vielleicht entsteht dadurch der fehlende Platz für eine zweite Person.
Eine Insel verändert den ganzen Raum. Sie braucht nicht zwingend ein Kochfeld. Als freie Fläche für Teig, Gemüse oder gemeinsames Vorbereiten kommt sie ohne den dortigen Herdanschluss aus. Mit Spüle oder Kochfeld stellen sich zusätzliche Fragen nach Leitungen, Lüftung und Reinigung. Hinter den Sitzplätzen muss Bewegung möglich bleiben. Ein Hocker, der nur eingeschoben auf der Zeichnung passt, sagt wenig darüber aus, ob jemand bequem sitzen und wieder aufstehen kann.
Eine Halbinsel bleibt an einer Seite mit der Wand oder einer Küchenzeile verbunden. Sie kann den Kochbereich vom Esstisch abgrenzen. Der Zugang führt dann nur an einem Ende vorbei. Wer mit Tellern zum Tisch geht, sollte dabei keinen unnötigen Umweg machen müssen. Auch ein angrenzender Balkonzugang gehört in diese Überlegung. Die beste Form lässt sich nicht allein aus der Zahl der Unterschränke ableiten. Sie muss zu den Wegen in Ihrer Wohnung passen.
Die Einbauküche verbindet einzelne Möbel und Geräte zu einer abgestimmten Einrichtung. Dabei bedeutet passend mehr als die richtige Gesamtbreite. Seitliche Abstände, Blenden und Sockel gehören dazu. Ein Kühlschrank braucht genügend Platz, um seine Tür so weit zu öffnen, dass die Innenauszüge herauskommen. An der Wand kann sonst ein scheinbar kleiner Abstand zum täglichen Ärger werden. Solche Stellen gehören vor der Bestellung in die Zeichnung und nicht erst beim Einräumen auf die Mängelliste.
Eine moderne Küche muss nicht vollständig grifflos sein. Schlichte Bügel oder eingelassene Griffe können ebenso ruhig aussehen. Entscheidend ist, wie sich die Türen mit feuchten Händen bedienen lassen und wo Fingerabdrücke auffallen. Matt und glänzend beschreiben zunächst die Oberfläche. Sie ersetzen keine Auskunft zu Material und Pflege. Wenn Sie zwischen zwei Fronten schwanken, lohnt ein Blick auf Kanten, Innenseiten und die Hinweise des Herstellers zur Reinigung.
Bei einer Landhausküche prägen Rahmen, Griffe und sichtbare Linien den Eindruck. In einem kleinen Raum kann eine zurückhaltende Aufteilung helfen, damit nicht jede Tür um Aufmerksamkeit wirbt. Offene Regale wirken anders als geschlossene Oberschränke, brauchen aber einen bewussten Inhalt. Täglich benutzte Schalen sind dort anders aufgehoben als selten benötigte Vorräte. Für Ihre Auswahl zählt daher auch, wie viel Sie offen stehen lassen möchten und wie gern Sie diese Flächen reinigen.
Eine kleine Küche gewinnt durch Entscheidungen über das Weglassen. Ein selten benutztes Gerät muss vielleicht nicht dauerhaft auf der Arbeitsplatte stehen. Vorräte können in einem benachbarten Schrank Platz finden. Ein ausziehbarer Tisch hilft nur, wenn er ausgezogen nutzbar bleibt. Vor der Möbelwahl ist deshalb eine ehrliche Auswahl der Dinge sinnvoll, die wirklich in die Küche gehören. Doppelte Geräte und unbenutzte Geschirrsets machen selbst großzügige Schränke schnell unübersichtlich.
Eine Küche nach Maß kann ungewöhnliche Nischen und Höhen berücksichtigen. Zuerst sollte jedoch klar sein, welche Abweichung tatsächlich gelöst werden muss. Eine angepasste Blende ist etwas anderes als ein eigens gefertigter Schrank. Auch spätere Reparaturen und der Austausch eines Geräts verdienen Beachtung. Wer heute jede Öffnung knapp bemisst, erschwert sich womöglich den nächsten Wechsel. Gute Anpassung lässt sich deshalb an den Maßen und an der späteren Benutzung erklären.
Für Küchenplaner Frankfurt steht die Form erst fest, wenn Ihre Wünsche und der Raum zusammen betrachtet wurden. Planung und Montage erfolgen durch den Betreiber und beteiligte Partnerbetriebe; die Zuständigkeiten werden für das Vorhaben vereinbart. Hilfreich sind eine einfache Skizze, Bilder und die Angabe, welche Geräte bleiben sollen. Daraus lässt sich besprechen, welche Küchentypen für Sie sinnvoll erscheinen und welche Fragen vor einem verbindlichen Angebot noch offen sind.
Für Ihre Auswahl sind drei Fragen hilfreich:
Eine persönliche Rückfrage ist über das Anfrageformular möglich.